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Kämpferische Leistung der Jugend trotz 6-0-Niederlage in Plettenberg

vier Jugendliche nach dem Badmintonspiel in Trikots in der Sporthalle
Die Jugend fuhr am Samstag, 22.11.2025 nach Plettenberg zum letzten Spiel der Hinrunde. Aufgrund von zwei krankheitsbedingten Ausfällen musste man die Mannschaft umbauen, dazu rückte aus dem Schülerteam Nils Prein nach.
Das neu formierte 1. Doppel spielten Elias Teigeler und Nils Prein. Ihr Gegner war sehr gut und es gab absolut nichts zu gewinnen, zudem klagte Elias über Unwohlsein. Das war aber kein Grund für die klare Niederlage, die Plettenberger waren technisch und taktisch überlegen.
Im 2. Doppel spielten erstmals Sarah Marie Hilleke und Tim Nowak zusammen. Im ersten Satz mussten sie sich knapp 15-21 geschlagen geben, im zweiten Satz gaben sie alles und hielten kämpferisch sehr gut dagegen. Der Satz zog sich hin und denkbar knapp verlor man in der Verlängerung mit 23-25. Das hätte auch anders ausgehen können, schade.
Da Elias Teigeler nicht spielen konnte, gaben wir das 1. Einzel kampflos ab. Sarah Marie  Hilleke stand im 2. Einzel auf verlorenem Posten. Die Gegnerin war einfach zu stark, das muss man neidlos anerkennen.
Im 3. Einzel trat Tim Nowak für uns an. Er spielte gegen einen Gegner, der 3 Jahre älter und deutlich größer war. Vor allem die Reichweite entschied das Spiel, denn technisch unterschieden sich die beiden Spieler kaum. Tim hatte gegen die körperlichen Vorteile keine Chance.
Nils Prein spielte abschließend das 4. Einzel und startete furios. Er spielte sehr konzentriert, konnte taktisch überzeugen und gewann den 1. Satz deutlich mit 21-11. Im zweiten Satz fehlte ihm die Erfahrung, um das Spiel nach Hause zu bringen, er verlor mit 16-21. Also musste der 3. Satz die Entscheidung bringen. Mit zunehmender Dauer schlichen sich immer mehr Fehler in sein Spiel ein, die Präzision der Schläge ließ nach. So gab er den Satz trotz guter kämpferischer Leistung ab.
Wieder ein hohes Ergebnis gegen uns, das hätte mit mehr Erfahrung aber auch ein knappes 2-4 sein können. Zudem machte sich das Fehlen der erkrankten Spieler natürlich negativ bemerkbar. Man kann gespannt auf das Rückspiel im Januar sein.

Bericht: Monika Gilsbach