Monika Gilsbach und Eberhard Mildner bei Westdeutschen Meisterschaften

Gilsbach für Deutsche Meisterschaften qualifiziert

Am ersten Wochenende im Mai fanden in Duisburg-Kaiserberg die diesjährigen westdeutschen Meisterschaften O35 statt. Die Halbfinalisten und Finalisten der einzelnen Altersklassen und Disziplinen qualifizieren sich für die deutschen Meisterschaften Anfang Juni in Langenfeld. Mit Monika Gilsbach und Eberhard Mildner gingen in diesem Jahr zwei Aktive für den SV Schmallenberg an den Start. Monika Gilsbach qualifizierte sich im Einzel und Doppel zur Teilnahme an den deutschen Meisterschaften.

Los ging es am Samstag mit den Doppeln. Da startete Monika Gilsbach mit ihrer letztjährigen Partnerin Kerstin Blesgen aus Wuppertal. Gleich in der ersten Runde trafen sie auf die an Eins gesetzten Vorjahressiegerinnen. Das war eine hohe Hürde. Leider konnten Gilsbach und Blesgen nicht die beste Leistung in diesem ersten Spiel zeigen und musste sich in zwei Sätzen geschlagen geben.

Somit rutschte das Duo in die Trostrunde. Das heißt es war, wenn alle folgenden Spiele gewonnen werden, maximal der 5. Platz erreichbar. Dieses Ziel wollten Monika Gilsbach und Kerstin Blesgen unbedingt erreichen. Sie konnten sich steigern und boten nachfolgend deutlich bessere Leistungen als im ersten Spiel. Der Lohn war der Gewinn der Trostrunde. Mit mehr Losglück in der ersten Runde wäre das Halbfinale erreichbar gewesen.

Was aber beide Spielerinnen nicht wussten: Ein vor ihnen platziertes Doppel war zum Teil schon qualifiziert. Damit wurde ein Platz frei und der Landesverband NRW nominierte Monika Gilsbach und Kerstin Blesgen als Sieger der Trostrunde doch noch für die Deutschen Meisterschaften in Langenfeld.

Am Sonntag folgten dann die Einzelspiele. Als einer der ersten startete Eberhard Mildner, der sich vor zwei Jahren den Schmallenberger Badmintonspielern angeschlossen hatte, in das Turnier. Sein Gegner hatte eine enorme Reichweite, die der Schmallenberger Spieler aber durch sein gutes Laufvermögen wettmachen konnte. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel und jeder Akteur konnte einen Satz gewinnen. Damit ging es in den Entscheidungssatz. Leider zog sich Eberhard Mildner eine leichte Muskelverletzung zu und konnte nicht mehr alle Bälle erlaufen. Somit musste er sich geschlagen geben. Um keine größere Verletzung zu riskieren, trat er zu seinen weiteren Spielen nicht mehr an.

Im Dameneinzel bekam Monika Gilsbach aufgrund der guten Ergebnisse aus den Vorjahren einen Setzplatz und somit ein Freilos in der ersten Runde. Der Einstieg ins Turnier gelang anschließend sehr gut, nahezu fehlerlos und mit guter Übersicht konnte sie ihr Auftaktmatch gewinnen. Im Halbfinale trat sie dann gegen die Vorjahressiegerin Kerstin Wenk an. Die Vorfreude auf das Spiel war groß, doch dann musste die Favoritin aus Witzhelden aufgrund von Knieproblemen ihren Start absagen.

Damit stand Monika Gilsbach im Finale. Hier wartete mit Andrea Hemmer die Vereinskollegin von Kerstin Wenk aus Witzhelden. Von Anfang an entwickelte sich ein gutes Spiel und der erste Satz war lange offen. Doch letztendlich konnte sich Andrea Hemmer durchsetzen. Sie machte kaum Fehler und spielte außerordentlich druckvoll. Dazu kam ihr großes Laufvermögen und so gingen beide Sätze nach zunächst ausgeglichenem Spiel verdient an die Witzheldenerin. Als Vizemeisterin konnte sich die Schmallenbergerin Monika Gilsbach auch im Einzel für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren.

Bericht: Monika Gilsbach